Schären-Segeln im Dauerregen

Zunächst ein Nachtrag zu gestern: Der Lutz kam unversehrt von seiner Schwimmrunde zurück und wir hatten noch einen tollen Tagesausklang mit beeindruckendem Sonnenuntergang und fast absoluter Stille. Es hatten sich zwar tatsächlich noch zwei Boote in den Hafen verirrt, aber störend war ein deutsches Womo das sich tatsächlich direkt an den Steg stellte, die Sat-Schüssel justierte und bei offener Tür eine Ami-Serie anschaute. Es war ständig dieses amerikanische Telefonklingeln zu hören. Der Segeltag brachte leichte Winde meist genau von achtern, viel Regen und eine Leerstunde im Schärensegeln. Ich konnte mir nie die Farbkodierung der Untiefentonnen merken, weil die Topp-Zeichen ja so logisch waren. Hier fehlen die Toppzeichen einfach und man muss sich dass halt einprägen. Geht erstaunlich gut und ist bei der Höhe der Tonnen auch gut aus der Ferne erkennbar. Eine sehr herzliche Begrüßung im Gäste-Hafen von Kaskinen hat uns sehr beeindruckt: Keine zwei Minuten nach dem Festmachen hat die Hafenmeisterin die deutsche Fahne an einem der vier großen Fahnenmasten gehisst. Neben den zwei Finnen kam dann noch ein Schwede und schon wiederholte sich das Schauspiel mit der schwedischen Flagge. Wir fanden das sehr nett :-))))) Bilder….wie immer. LG von den Dreien von der HERKULES

3 Kommentare

  1. Die Regenzeit habt Ihr erstmal überstanden. Ab morgen wirds besser! Zum Thema Flaggenführung kann ich die Kapitel im Bordbuch (liegt im Kartentisch) wärmstens empfehlen. Diese Informationen laut verlesen und mit einem Wodka bekräftigt, vertreiben sämtliche Wolken. Also immer schön dippen!
    Liebe Grüße und ne handbreit Gin im Glas! Atze

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