Mein lieber Schwede!

imageimage imageDie Nacht an unserem kleinen Anleger war unruhig, da durch den schmalen Chanel die Ostseewelle drückte. Laut Seekarte gab es ein betonntes Fahrwasser, aber Tonnen waren nicht zu finden. Nach Plotter und Ipad gab es keine gesicherte Durchfahrt. Am Morgen setzten die Bewohner der umliegenden Inseln mit ihren kleinen Motorbooten über, um ihren Verrichtungen nachzugehen, oder mit dem Auto davon zu fahren. Eine sichere Aussage über die Schiffbarkeit des kleinen Sundes kann man nur von Einheimischen erhalten. Also schnell nach der Wassertiefe erkundigt. “ JoJo diep enaff, big boots seer“ war die Antwort. Andere antworteten auf Deutsch, dass das kein Problem sei, aber die Wassertiefe kenne niemand. Dafür bekamen wir köstlichsten Blaubeerkuchen geschenkt. Als ich den Schweden fragte, der gerade an seiner Rollenslipanlage für sein Holzruderboot baute, antwortete er, dass selbst die „Coastguard“ da durchfährt. „No Problem!“ Also gut, Motor an und abgelegt. Mit 2 Knoten sind wir zwischen den Unterwasserfelsen durch die Enge getuckert. Hinter uns der freundliche Bastler in seinem Holzboot als Pilot. Wir haben gar nicht bemerkt, dass er mit uns los ist um uns zu begleiten. Als wir sicher durch die Enge waren, konnten wir uns nur noch winkend bedanken und verabschieden.
Diese Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ist uns hier überall begegnet.
Also lieber Schwede, Danke! Wir kommen wieder, zu Land und auf dem Wasser! … und machmal aus der Luft!

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