Neuhof

Auf der Suche nach einem geeigneten Hafen für unser Schiff, sind wir die Ostseeküste von Barhöft bis Kröslin abgefahren und haben uns die Häfen angesehen. Die katastrophale Zufahrtsstrasse zu dem Hafen am Strelasund wirkte nicht einladend. Jedoch nach dem Besuch der anderen in Frage kommenden Häfen fiel die Wahl nicht schwer. Auf dem ehemaligen Ziegeleigelände ist eine kleine geschützte Marina entstanden. Familiäre Atmosphäre, guter Service für Basteleien und ein gemütliches Restaurant mit guter Küche und freundlichen Menschen sind die Gründe zum Wohlfühlen. Im „Alegria“ wird der Herd auch noch mal angeworfen, wenn wir nach vier Autobahnstunden am Freitagabend etwas verspätet zum Abendbrot eintreffen. Meist ist noch etwas von der köstlichen Paella übrig.

Aber auch an segelfreien Tagen ist die Lage der Marina sehr günstig. Mit dem Auto, oder Rad ist man schnell in Stralsund. Das Meeresmuseum und Ozeaneum sind immer ein Besuch wert, auch wenn es zum x-ten mal ist. Die Therme „HanseDom“ ist empfehlenswert. Eine Wanderung Richtung Stahlbrode, entlang der großen Kormoran-Kolonie mit über 2500 Kormoranen und über 100 Graureihern ist ein Muss. Greifswald ist nicht weit und mit der Fähre Stahlbrode ist man ruckzuck auf Rügen. Trotz Brückenöffnungszeiten der Ziegelgrabenbrücke ist der Seeweg Richtung Westen frei und Stralsund oder Hiddensee schnell erreicht.

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